Für eine Strategie der Solidarität

Von: Elvira Wiegers

VPOD, Unia, Syna, SBK, SVBG und Labmed fordern den Bundesrat auf, die Arbeitnehmenden in der Schweiz zu schützen und zu unterstützen. Deshalb muss er nein sagen zur unverantwortlichen und kurzsichtigen Forderung der Arbeitgeberverbände nach einer schnellen Öffnung.

Der Angriff der Arbeitgeber auf die geltenden Schutzmassnahmen birgt das Risiko einer verheerenden dritten Welle, die nicht nur das Gesundheitssystem, sondern auch alle anderen Unternehmen und Mitarbeitenden hart treffen könnte. Kaum vorstellbar, welche Auswirkungen ein solches Szenario auf die Stimmung der Bevölkerung, auf die Gesundheit der Arbeitnehmenden, auf die Sicherheit von Patient*innen und Bewohner*innen von Pflegeheimen und letztlich auf die gesamte Wirtschaft hätte!

Es ist auch bekannt, dass die Pandemie soziale Ungleichheiten verschärft, vor allem zulasten jener Menschen und Familien, die bereits in sehr prekären Bedingungen leben.

Wir fordern vom Bundesrat eine Strategie der Solidarität, die Arbeitnehmende schützt und unterstützt. Die Gesundheit der Bevölkerung darf nicht gefährdet werden.

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23.02.2021Medienmitteilung: Für eine Strategie der SolidaritätPDF (214 kB)
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