„Good news“ für die Langzeitpflege aus dem Kanton Bern!

Stopp Abbau Bild 11_16 3 13Abschluss des 1. Gesamtarbeitsvertrages im Bereich Langzeitpflege

Nach mehreren Verhandlungsrunden liegt der „Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für Pflegeheime im Kanton Bern“ zur Unterzeichnung bereit. Der GAV sorgt dafür, dass das Personal in Alters- und Pflegeheimen gleich behandelt wird. Dieser zwischen dem Arbeitgeberverband dedica und den Personalverbänden SBK Bern und VPOD ausgehandel-te GAV ist für den Kanton Bern ein erfreuliches Signal.

Für die Gewerkschaft VPOD ist der GAV für das Personal in bernischen Pflegeheimen „ein Meilenstein“. „Ich bin überzeugt, dass es die Attraktivität von Stellen erhöht, wenn ein Ar-beitgeber seinen Betrieb einem GAV unterstellt“, sagt die Präsidentin des VPOD, Karin Thomas.

Die Direktorenkonferenz dedica hat vor 2 Jahren entschieden, die Erarbeitung eines GAV voranzutreiben. Die Langzeitpflegeinstitutionen stehen zunehmend vor der grossen Heraus-forderung, genügend qualifiziertes Pflegepersonal im immer komplexer werdenden Pflege-alltag zu finden. „Mit dem GAV verspricht sich der Verein dedica und seine angeschlossenen Betriebe, auf dem Personalmarkt ein Argument für die Arbeit in einer Langzeitpflegeinstitution bieten zu können“, argumentiert Urs Lüthi, Leiter Verhandlungsdelegation dedica und Direktor dahlia. Weiter entlastet der GAV die Betriebe im personaladministrativen Bereich, da auf betriebsinterne Regulatorien verzichtet werden kann.Aus Sicht des Berufsverbandes SBK ist dieser GAV wichtig, denn er bietet einen besseren arbeitsrechtlichen Rahmen und damit auch Schutz. Die Anzahl alter und chronisch kranker Menschen wird weiter zunehmen. Damit steigen auch die Anforderungen an das Personal im Langzeitbereich kontinuierlich.

Der „Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für Pflegeheime im Kanton Bern“ soll per 1. Januar 2014 in Kraft treten. Die dedica-Institutionen entscheiden einzeln, ob sie sich anschliessen. Für die Umsetzung der GAV-Bedingungen, ist eine Frist von einem Jahr vorgesehen.

Gemeinsame Medienmitteilung