Fest zum ersten Geburtstag des VPOD-Netzwerks Respekt!

Am 22. Juni feierten die Care-Migrantinnen und -Migranten „Ein Jahr Netzwerk Respekt“. VPOD-Zentralskeretär Beat Ringger wies darauf hin, dass Respekt europaweit das erste Netzwerk der Care-Migrantinnen ist und dankte den Mitgliedern für ihr wichtiges Engagement im Kampf gegen die Ausbeutung der Frauen aus den osteuropäischen Ländern durch die Firmen der profitorientierten Spitex.

 

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Care Migrantinnen feiern den 1. Geburtstag des Netzwerks Respekt des VPOD.

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1. Mai 2014: Bożena Domańskas Rede auf dem Marktplatz

Bozena Domanska fordert die 1.-Mai-TeilnehmerInnen auf, Ja zu stimmen zum Mindestlohn von 4000 Franken. Der Mindestlohn ist ein wichtiger Schritt gegen die prekären Anstellungsbedingungen bei der profitorientierten Spitex.

Hier geht es zur Rede.

 

VPOD protestiert gegen ausbeuterisches Franchise-System von Homeinstead

Das Netzwerk Respekt protestierte vor dem CH-Hauptsitz von Homeinstead in Möhlin gegen das ausbeuterische Franchise-System. Homeinstead kassiert sichere Gewinne, während die Risiken bei den Franchisenehmern bleiben. Diese geben den Druck an ihre Angestellen weiter in Form von prekären Anstellungsbedingungen.

Zur Medienmitteilung geht’s hier.

Der VPOD protestiert gegen das Franchise System von Homeinstead

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Nicht wir MigrantInnen sind das Problem!

Bozena Domanska vom VPOD-Netzwerk Respekt ist empört über die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative: „Nicht wir MigrantInnen sind das Problem – im Gegenteil: wir MigrantInnen lösen eure Probleme!“

Bożena Domańska für den Prix Courage nominiert: heute noch online Abstimmen!

Bożena Domańska, seit Mai 2013 beim VPOD für das Netzwerk Respekt@vpod angestellt, das sich für die Rechte der Care-MigrantInnen einsetzt, war vom Beobachter für den Prix Courage nominiert.

 

Und hier das Video für die Nominierung!

13.8. Zischtigsclub schauen: Bozena und Katharina Prelicz-Huber diskutieren!

Bozena Domanska und die Präsidentin des VPOD, Katharina Prelicz-Huber, sowie die Wissenschaftlerin Sarah Schillinger diskutieren im Club des Schweizer Fernsehen über die  Situation von Langzeitpflegenden.

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Immer mehr Frauen aus Osteuropa betreuen unsere Betagten. Sie sind beliebt wegen ihrer Herzlichkeit und begehrt, weil sie für geringe Löhne rund um die Uhr arbeiten. Skrupellose Vermittler, aber auch Betagte mit wenig Geld nutzen das schamlos aus. Die Care-Migration aus dem Osten birgt Zündstoff.

Mit der Überalterung wächst auch die Zahl der Betagten, die im Alltag auf Betreuung und Pflege angewiesen sind. Der Personalmangel wird mit Migrantinnen aus Osteuropa kompensiert. Sie verdienen als Arbeits-Pendlerinnen das Geld, das ihre Familien im Herkunftsland dringend benötigen. Viele der Frauen aus Ungarn, Polen oder Tschechien arbeiten schwarz oder unter prekären Bedingungen. Sie sind nicht zuletzt deswegen so beliebt, weil sie sich in die Familie der Betreuten integrieren. Ihre Gutmütigkeit macht sie jedoch besonders anfällig für Ausbeutung jeder Art.

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Wir sind gute Pflege!

bündnis für gute pflegeDie Schwestergewerkschaft des VPOD in Deutschland, ver.di, hat das Bündnis „Wir sind gute Pflege lanciert“: Der Erläuterungstext zum Bündnis lautet:

Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland

Um die Zukunft der Pflege älterer Menschen ist es in Deutschland nicht gut bestellt. Deshalb haben sich verschiedene Akteure, die die aktuelle Situation nicht mehr länger hinnehmen wollen, zu dem Bündnis für gute Pflege zusammengeschlossen. Gemeinsam fordern die Bündnispartner „Perspektiven für eine bessere Pflege“ in Deutschland.

Pflegebedürftige Menschen brauchen maßgeschneiderte Pflege. Das beinhaltet eine selbstbestimmte und qualitativ hochwertige Pflege und häusliche Versorgung. Dazu gehört eine umfassende und unabhängige Beratung und Hilfestellung, genauso wie eine Stärkung des Bereichs der häuslichen Pflege. An Demenz erkrankte Menschen werden vom jetzigen System besonders benachteiligt. Deshalb fordert das Bündnis für gute Pflege, den Pflegebedürftigkeitsbegriff endlich zu erweitern und umzusetzen.

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„Wenn sie nicht zahlen, gehen wir vor Gericht“

Unbenannt«Wir warten jetzt die Reaktion der Familie ab. Wenn sie nicht zahlen, gehen wir vor Gericht», kündigt Marianne Meyer von der Gewerkschaft VPOD an. Sie unterstützt Haushaltshilfen, die von ihren Arbeitgebern ausgebeutet werden. «Maria ist ein unglaublicher Fall von Lohndumping», sagt Meyer.

Die Rumänin hütete drei Kinder im Alter von sieben, fünf und einem Jahr, organisierte den Haushalt, kochte, putzte, bügelte und kaufte ein – sechs Tage die Woche, von 7.30 Uhr bis 20 Uhr. Ihre Schicht endete erst, wenn sie das Nachtessen abgeräumt hatte. So steht es im Arbeitsvertrag. Marias Lohn: 1200 Franken im Monat.

Wohnen musste sie im Keller der Villa im noblen Basler Bruderholzquartier. «Ich habe wie eine Sklavin gearbeitet», sagt sie zu SonntagsBlick. Vor sechs Wochen wurde ihr fristlos gekündigt. Weil sie mehr Lohn gefordert hatte. Sie bereitet jetzt eine Klage gegen die Familie vor, für deren Kinder sie doch jahrelang wie eine Mutter war.

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Betreuung und Pflege im Privathaushalt

Hervorgehoben

  • Bist du 24-Stunden-Betreuerin in einem Privathaushalt?
  • Arbeitest du bei einer Agentur in der Betreuung von Haus zu Haus?
  • Bist du aus Polen, Deutschland, Ungarn, Rumänien, der Schweiz oder einem anderen Land?

 Bei RESPEKT@vpod bist du herzlich willkommen!

„Good news“ für die Langzeitpflege aus dem Kanton Bern!

Stopp Abbau Bild 11_16 3 13Abschluss des 1. Gesamtarbeitsvertrages im Bereich Langzeitpflege

Nach mehreren Verhandlungsrunden liegt der „Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für Pflegeheime im Kanton Bern“ zur Unterzeichnung bereit. Der GAV sorgt dafür, dass das Personal in Alters- und Pflegeheimen gleich behandelt wird. Dieser zwischen dem Arbeitgeberverband dedica und den Personalverbänden SBK Bern und VPOD ausgehandel-te GAV ist für den Kanton Bern ein erfreuliches Signal.

Für die Gewerkschaft VPOD ist der GAV für das Personal in bernischen Pflegeheimen „ein Meilenstein“. „Ich bin überzeugt, dass es die Attraktivität von Stellen erhöht, wenn ein Ar-beitgeber seinen Betrieb einem GAV unterstellt“, sagt die Präsidentin des VPOD, Karin Thomas.

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