Care-Migration: Neueste Forschungsergebnisse

Von gesellschaftlichen Realitäten und menschenrechtlichen Pflichten

In den letzten Jahren hat sich auch in der Schweiz ein prekärer Arbeitsmarkt für Betreuungsdienstleistungen in Privathaushalten herausgebildet. Diese bezahlte Pflege- und Betreuungsarbeit wird vorwiegend von Migrantinnen ausgeführt. Wie gehen Beschäftigte mit den Forderungen von Pflegebedürftigen und von Agenturen um? Wird die Schweiz ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen in diesem Bereich gerecht?

Zwei Expertinnen berichten am BiblioTalk über neueste Forschungsergebnisse:  Dr. Sarah Schilliger thematisiert die Bedingungen und Logiken auf dem globalisierten Markt für Care-Arbeit aus soziologischer Perspektive. Dr. Gabriela Medici beurteilt die Care-Arbeitsverhältnisse aus einem juristischen Blickwinkel und erörtert die menschenrechtlichen Gestaltungsprinzipien in diesem Bereich.

Im Anschluss an den inhaltlichen Teil der Veranstaltung können die Gespräche bei Brot, Wein und Käse vertieft werden.

Anmeldung: Unbedingt erforderlich bis 15. September 2015

Ort:
Stadthaus, Bibliothek zur Gleichstellung (4. Stock, Raum Nr. 429), Stadthausquai 17, 8001 Zürich

Veranstalterin: Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich

Flyer

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